Initiative i1159: Feststellung des Jahresabschlusses 2016 der Kaisersaal Erfurt GmbH
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Letzter Entwurf vom 26.08.2017 um 13:48:49 Uhr

Drucksache 0154/17

eingereicht von: Oberbürgermeister

Beschlussvorschlag

01
Der Jahresabschluss 2016 der Kaisersaal Erfurt GmbH mit einer Bilanzsumme von 4.523.475,18 EUR und einem Jahresfehlbetrag von 1.167.442,62 EUR wird festgestellt.

02
Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von 1.167.442,62 EUR ist mit der Kapitalrücklage zu verrechnen.

03
Der Geschäftsführer Herr Alexander Hilge wird für das Geschäftsjahr 2016 entlastet.

04
Der Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2016 entlastet.

05
Als Wirtschaftsprüfer für den Jahresabschluss 2017 der Kaisersaal Erfurt GmbH einschließlich der Überprüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung gemäß § 53 HGrG und des Lageberichtes 2017 wird die MSC Albus Schwarzer GmbH bestellt.
 


Anlage

  • Anlage 1 Sachverhaltsdarstellung ausführlich (liegt nicht online vor)
  • Anlage 2 Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2016 (liegt nicht online vor)
  • Anlage 3 Auszug Beschlüsse des Aufsichtsrates -vertraulichAnlagen (liegt nicht online vor)

1 bis 3 nur für Stadtratsmitglieder und sachkundige Bürger des Ausschusses WuB.

Der Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfers einschließlich des Berichts über die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung gemäß § 53 HGrG liegen in den Fraktionen zur Einsichtnahme aus und ist als Dokument zur Vorlage eingestellt.


Sachverhalt

Auf der Grundlage des Stadtratsbeschlusses 0136/16 vom 21.09.2016 und des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 10.10.2016 wurde durch die Aufsichtsratsvorsitzende der Kaisersaal Erfurt GmbH (KSE) die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft MSC Schwarzer Albus GmbH beauftragt, den Jahresabschluss zum 31.12.2016 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 gemäß § 317 HGB zu prüfen. Der Prüfungsauftrag umfasste auch die Feststellungen nach § 53 HGrG.

Nach dem Ergebnis der Prüfung vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der KSE und geht in erforderlichem Umfang auf die wesentlicher Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft ein.

Schwerpunkte der Prüfung waren:

  • die Auswirkungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) auf das Rechnungswesen,
  • Überprüfung der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
  • Entwicklung und Werthaltigkeit des Anlagevermögens sowie
  • Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen.

Die KSE schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.167 TEUR und einer Bilanzsumme von 4.523 TEUR. Die Gesellschaft ist derzeit nicht in der Lage, aus dem laufenden Geschäftsbetrieb Jahresüberschüsse zu erwirtschaften. Die KSE bedarf der liquiditätswirksamen Zuzahlung der Gesellschafterin, um Auszahlungen für Investitionen, Darlehenstilgung und die laufende Geschäftstätigkeit leisten zu können. Ursächlich hierfür sind die hohen Abschreibungen, Instandhaltungsaufwendungen und Zinsaufwendungen.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur der KSE ist unter der Voraussetzung der Bezuschussung durch die Gesellschafterin Landeshauptstadt Erfurt (LHE) geordnet. Die Prüfung führte zu keinerlei Einwendungen. Für Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht wurde mit Datum vom 06.04.2017 ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

Die gemäß § 53 HGrG durchgeführte Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung ergab keine Feststellungen, die für die Beurteilung von Bedeutung sind.

Der Aufsichtsrat der KSE beschäftigte sich in seiner Sitzung am 19.05.2017 mit dem Jahresabschluss 2016 der KSE und empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung des Jahresabschlusses 2016 sowie die Entlastung der Geschäftsführung.

Der Oberbürgermeister wird den erforderlichen Gesellschafterbeschluss nach der Beschlussfassung des Stadtrates fassen.

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